Kitas erhalten mehr Fördergeld für Kinder nicht-deutschsprachiger Eltern!
Diese Woche hatte ich die Staatsregierung gefragt, welche Fördergelder Kommunen erhalten, wenn sie in ihren Kindertagesstätten Kinder mit Migrationshintergrund oder aus sozial schwachen Familien aufnehmen.
In ihrer Antwort verweist die Staatsregierung auf das Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz: Während es für Kinder aus sozial schwachen Familien keine besondere Förderung gibt, bekommen die Städte und Gemeinden 30 Prozent mehr, wenn es sich um Kinder handelt, deren Eltern beide nicht-deutschsprachiger Herkunft sind.
Auch wenn die Staatsregierung angibt, nichts über die Vergabe von Kita-Plätzen in den Kommunen zu wissen, ist stark anzunehmen, dass nicht-deutschsprachige Kinder bevorzugt werden. Schließlich gibt es bei diesen Kindern mehr Geld vom Staat.
Mit dieser Gesetzgebung benachteiligt der Staat also alle, die schon länger hier leben und arbeiten!
