Containerwohnanlage für Flüchtlinge in Erbendorf

Bemerkenswerte Antworten der Staatsregierung auf meine Anfrage zur leerstehenden Containerwohnanlage in Erbendorf:

Bisher ist dort kein einziger Asylant eingezogen. Die Miete wird jedoch noch bis zum 30.11.2027 gezahlt. Allerdings macht die Staatsregierung über die Höhe der Mietkosten keine Angaben, „da Belange sowie Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse Dritter betroffen sind und eine Auskunft die Verhandlungsposition der Unterbringungsverwaltung gegenüber den potenziellen weiteren Vertragspartnern schwächen würde.“

Es ist bekannt, dass der Staat zur Ansiedlung der Asylbewerber Quadratmeterpreise bezahlt, die weit über den ortsüblichen Mieten liegen. Daher ist anzunehmen, dass auch hier der Staat das Geld der Steuerzahler in hohem Bogen hinauswirft.

Warum macht man aus der Anlage bis 2027 nicht eine Obdachlosenunterkunft? Dann wäre sie wenigstens sinnvoll genutzt.

 

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